Wenn noch nicht klar ist, welches Problem Sie eigentlich lösen müssen.

„Wir brauchen ein Führungskräftetraining.“
„Das Team muss resilienter werden.“
„Wir sollten KI einführen.“
„Unsere Zusammenarbeit funktioniert nicht.“
Solche Aussagen können ein sinnvoller Ausgangspunkt sein. Aber sie beschreiben nicht automatisch die eigentliche Ursache.
Wenn zwar Symptome oder bereits eine gewünschte Maßnahme auf dem Tisch liegen, aber noch nicht belastbar klar ist, was tatsächlich dahintersteckt, empfehlen wir nicht vorschnell die nächste Maßnahme.
Wenn wir noch nicht sicher wissen, welches Problem wir eigentlich lösen müssen, starten wir nicht mit einer Maßnahme, sondern mit der Standortbestimmung.

Eine gute Lösung für das falsche Problem bleibt die falsche Lösung.

Ein hervorragend durchgeführtes Führungskräftetraining hilft wenig, wenn die eigentliche Ursache in Strukturen, Prozessen oder unklaren Verantwortlichkeiten liegt. Ein Resilienzprogramm löst keine organisatorische Überlastung. Und eine KI-Lösung macht einen schlechten Prozess nicht automatisch besser.

Deshalb schauen wir genauer hin, bevor Zeit, Geld und personelle Ressourcen in eine Maßnahme fließen, deren Wirkung auf einer ungeprüften Annahme beruht.

Wann eine Standortbestimmung sinnvoll ist

  • unterschiedliche Personen das vermeintlich gleiche Problem unterschiedlich beschreiben,
  • mehrere Themen miteinander zusammenhängen und Ursache und Folge nicht klar voneinander zu trennen sind,
  • bereits eine konkrete Maßnahme gewünscht wird, aber noch nicht klar ist, ob sie am richtigen Punkt ansetzt,
  • wiederholt Maßnahmen durchgeführt wurden, ohne dass sich die Situation ausreichend verändert hat,
  • Geschäftsführung oder HR wissen, dass etwas nicht funktioniert, aber noch nicht belastbar sagen können, warum.

Die Standortbestimmung ist kein verpflichtender Einstieg in jede Zusammenarbeit. Ist das Anliegen klar, können wir direkt einsteigen.

Wir übernehmen die Problembeschreibung nicht einfach als Wahrheit.

Die erste Beschreibung des Auftraggebers ist für uns eine Ausgangshypothese. Unser typischer Einstieg lautet:

Woran machen Sie das fest?

Wir fragen nach konkreten Beobachtungen und Beispielen, schauen darauf, was bereits versucht wurde und was dadurch tatsächlich passiert ist. Abhängig von der Situation beziehen wir unterschiedliche Perspektiven ein.

Von Wahrnehmungen zu einer belastbaren Einordnung

Je nach Fragestellung können Gespräche mit Geschäftsführung, HR, Führungskräften oder Mitarbeitenden ebenso dazugehören wie die Betrachtung vorhandener Kennzahlen, Prozesse oder relevanter Unterlagen.

Wir suchen nach Mustern, Widersprüchen und Zusammenhängen: Was wiederholt sich? Was ist Ursache und was Folge? Welche bisherigen Maßnahmen haben etwas verändert? Welche Themen hängen miteinander zusammen? Wo liegt der aktuell relevante Hebel?

Wir gehen von Wahrnehmungen über Beobachtungen und verschiedene Perspektiven zu einer belastbaren Einordnung der tatsächlichen Ursachen und Zusammenhänge.

Was nach der Standortbestimmung klarer sein soll

Was ist tatsächlich das Problem?

Wir unterscheiden sichtbare Symptome von dem, was dahinterliegt.

Woran liegt es?

Wir machen relevante Ursachen und Zusammenhänge sichtbar.

Was hat jetzt Priorität – und was ausdrücklich nicht?

Nicht jedes erkannte Thema muss gleichzeitig bearbeitet werden.

Was sind die nächsten sinnvollen Schritte?

Wir schaffen Klarheit darüber, wo angesetzt werden sollte und wer dafür Verantwortung übernehmen muss.

Von Annahmen zu einer Entscheidungsgrundlage

Vor der Standortbestimmung hat der Kunde Annahmen und mögliche Maßnahmen. Danach hat er eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Das kann bedeuten, dass sich die ursprünglich vermutete Maßnahme bestätigt. Es kann aber ebenso bedeuten, dass eine andere Ursache sichtbar wird oder der Ansatz präzisiert werden muss.

Entscheidend ist, dass klarer ist, warum eine Entscheidung sinnvoll ist und woran sie ansetzen sollte.

Kein Standardprogramm.

Umfang und Vorgehen richten sich nach der konkreten Situation. Bei einem überschaubaren Thema kann eine Standortbestimmung kompakter ausfallen als bei einer komplexen Situation mit mehreren Bereichen, Hierarchieebenen oder miteinander verbundenen Themen.

Wir klären deshalb, welche Perspektiven und Informationen notwendig sind, um die Fragestellung belastbar einordnen zu können.

Was danach passiert

Die Standortbestimmung soll nicht in einer Analyse enden, die anschließend in der Schublade liegt. Gemeinsam priorisieren wir, was tatsächlich bearbeitet werden sollte, was aktuell nicht im Fokus stehen muss und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Die weitere Umsetzung kann anschließend mit Context Consulting erfolgen – muss es aber nicht.

Unser Ziel ist zunächst, Ihnen eine belastbare Grundlage für die nächste Entscheidung zu geben.

Sie wissen, dass etwas nicht rundläuft – aber noch nicht genau, warum?

In einem ersten Gespräch können wir klären, ob eine Standortbestimmung für Ihre Situation sinnvoll ist.

30 Minuten. Kostenlos. Unverbindlich.

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